PEUGEOT TotalEnergies demonstrierte beim sechsstündigen Klassiker von Spa-Francorchamps mit dem 9X8 #94 seine Qualifying-Stärke und sicherte zum ersten Mal die Pole-Position in der FIA-Langstrecken-Weltmeisterschaft. Parallel erzielte die #93 mit dem belgischen Fahrer Stoffel Vandoorne die schnellste Rennrunde, konnte jedoch nicht unter die ersten fünf vorrücken. Aus den gewonnenen Daten zu Reifenverschleiß, Aerodynamik und Boxenstopp-Strategien entstehen nun Optimierungen für das hundertjährige Le-Mans-Jubiläum an der Sarthe und gelten nun für das 24-Stunden-Rennen.
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Projekt PEUGEOT 9X8: Technische Updates steigern Wettbewerbsfähigkeit in Spa

Der PEUGEOT 9X8 #94 lag lange in der Spitzengruppe. (Foto: PEUGEOT)
Mit Loic Duval am Steuer holte der PEUGEOT 9X8 #94 im Qualifying von Spa-Francorchamps die erste Pole-Position der laufenden Saison und setzte ein deutliches Ausrufezeichen in puncto Aerodynamik und Leistungsabstimmung. Gleichzeitig erreichte Stoffel Vandoorne im zweiten Werkswagen #93 überlegene Rundenschnelligkeit und sicherte Platz sieben. Ein unverschuldeter Zwischenfall mit einem GT3-Boliden führte zum vorzeitigen Aus des Fahrzeugs #94, lieferte aber zentrale Erkenntnisse für weitere Abstimmungszyklen. Insbesondere über umfassende Reifen- und Getriebedaten.
Duval verteidigt Spitze in La Source, Unfall beendet Jakobsen
Vor einer Kulisse von 101.608 Zuschauern auf der Ardennenstrecke erreichte Loic Duval die Pole-Position im PEUGEOT 9X8 #94 und verteidigte den Vorsprung in La Source. Durch einen entschlossenen Sprint übernahm er die Führung in der Raidillon-Kurve. Danach übergab er an Theo Pourchaire, der den Wagen über zwei Stunden im hohen Leistungsbereich fuhr, bis Malthe Jakobsen in Les Combes aufgrund einer ausbrechenden GT3 kurzzeitig die Kontrolle verlor und den Einsatz beendete.
Startplatz neun für Di Resta, fehlerfreier Stint und Bestzeit

Nach mehreren Boxenstopps fuhr Stoffel Vandoorne mit der #93 die (Foto: PEUGEOT)
Im PEUGEOT 9X8 #93 übernahm Paul Di Resta von Startposition neun und lieferte im ersten Stint eine fehlerfreie Leistung ab, die das Team positiv stimmte. Nach mehreren schnellen Boxenstopps wechselte Nick Cassidy ins Auto und absolvierte zwei aufeinanderfolgende Stints mit gleichbleibendem Speed. Im letzten Durchgang profitierte Stoffel Vandoorne von sinkenden Asphalttemperaturen und markierte in 2:04,177 Minuten die schnellste Rennrunde, womit Rang sieben erreicht wurde und lieferte Erkenntnisse für Le Mans.
Erste WM-Punkte und Setup-Daten stärken Peugeot-Performance vor Le Mans
Mit dem Abschluss des sechsstündigen Rennens in Spa-Francorchamps konnte PEUGEOT TotalEnergies zum ersten Mal in dieser Saison WM-Punkte einsammeln und profitiert von einem umfangreichen Telemetrie-Datensatz zu Reifentemperaturen, Boxenstopp-Abläufen und Fahrstabilität. Während des Wochenendes wurden am 9X8 Feinabstimmungen an Chassis, Bremsbalance und Reifendruckprotokollen vorgenommen. Diese praktischen Erkenntnisse und technischen Optimierungen bilden die Grundlage für eine zielgerichtete Vorbereitung auf die bevorstehenden Langstrecken-Herausforderungen.
13,626 Kilometer-Strecke erwartet Peugeot 9X8 auf Testtag 7. Juni
Am 7. Juni steht für die PEUGEOT 9X8 ein umfangreicher Testtag auf dem 13,626 Kilometer langen Parcours an, um Motorcharakteristik und Reifenperformance zu evaluieren. In den darauffolgenden freien Trainings und Qualifikationseinheiten der Rennwoche werden Rennstrategie und Fahrzeugsetup unter realen Bedingungen geprüft. Schließlich fällt am Samstag, dem 13. Juni, um 16 Uhr der Startschuss für das 24-Stunden-Rennen, in dem PEUGEOT das hundertjährige Jubiläum seiner ersten Le-Mans-Teilnahme feierlich begeht. Dabei wichtige Erkenntnisse.
Mit der ersten Pole-Position, der Bestzeit während der Rennphase und den erreichten WM-Punkten beweist PEUGEOT TotalEnergies die ausgereifte Wettbewerbsfähigkeit des 9X8. Analysen zu Fahrdynamik, Aerokonzept und Kühlerleistung wurden vertieft untersucht. Aus den Ergebnissen der Boxenstopps und der Reifenstrategien leitete das Team präzise Einstellungsparameter ab. Diese fundierten technischen Grundlagen sichern einen optimalen Entwicklungsrahmen und stabilen Renn-Einsatz für die bevorstehenden Tests und das legendäre Le-Mans-Rennen. Sie schaffen eine Ausgangsbasis für strategische Renneinsätze.

