Am Fuji International Speedway 2025 wird PEUGEOT TotalEnergies das Hypercar 9X8 erneut einsetzen, nachdem die Startnummer 93 im Vorjahr mit Rang zwei die bisher beste FIA-WEC-Platzierung erzielte. Die Strecke vereint eine 1,475 Kilometer lange Gerade mit schnellen Passagen und zwölf technischen Kurven, die eine ausgeprägte Balance aus Abtrieb und Effizienz verlangen. Nach Rennen außerhalb Europas und unmittelbar vor den abschließenden Läufen in Barcelona und Monza soll die Rennleistung weiter zulegen.
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6-Stunden-Rennen Fuji: 9X8 #93 führt lange, beendet Platz zwei

6 Stunden von Fuji: Team PEUGEOT TotalEnergies nimmt Kurs auf Japan (Foto: PEUGEOT)
Bereits in den ersten Rennstunden des 6-Stunden-Rennens in Fuji 2025 übernahm der PEUGEOT 9X8 #93 klar die Führung und behielt diese Position für 61 Runden. Erst in der letzten Stunde konnte ein Herausforderer das Tempo erhöhen und die Spitze erobern. Trotz des marginalen Rückstands erzielte das französische Werksteam mit dem zweiten Platz sein bislang bestes Resultat in der FIA-Langstrecken-Weltmeisterschaft und demonstrierte dabei höchste Effizienz und Zuverlässigkeit. Ein Meilenstein der Saison.
Bestgeschwindigkeit von 318 km/h PEUGEOT 9X8 auf Fuji erzielt
Die Streckencharakteristik des Fuji International Speedway umfasst eine 1,475 Kilometer lange Gerade sowie zwölf technische Kurvenkomplexe, die dem PEUGEOT 9X8 ideale Voraussetzungen für maximale Aerodynamiktests bieten. Seit dem ersten Einsatz des Modells in der FIA-WEC im Jahr 2022 erringen die französischen Hypercars ständig Plätze unter den Top Ten. Im Jahr 2024 erreichte das Team auf der Hauptgeraden mit 318 km/h die Höchstgeschwindigkeit und hievte damit die Performance auf ein Level.
Suzuka-Erfahrung von Paul Di Resta stärkt Teamleistung nachhaltig deutlich
Loic Duval und Nick Cassidy sind in Japan bestens vernetzt und haben durch zahlreiche Einsätze in regionalen Rennserien mehrere Meistertitel erobert. Paul Di Resta konnte in drei Formel-1-Rennen in Suzuka hautnah die technische Komplexität der Highspeed-Strecke erleben. Theo Pourchaire sammelte bei seinen Starts in der Super Formula wertvolle Erfahrungen, die seine Fahrtechnik verfeinerten. Stoffel Vandoorne komplettierte das Fahrerkollektiv 2023 beim Fuji-Rennen und brachte frische Impulse ein und stärkt die Dynamik.
WEC-Wochenende Fuji: Training Freitag, Qualifying Samstag, Rennen Sonntag geplant
Der Zeitplan erstreckt sich über drei Tage: Freitag, 25. September, startet mit freien Trainingsrunden, in denen das Fahrerfeld technische Einstellungen und Streckenkenntnis vertieft. Am Samstag erfolgt das Qualifying, das über die Startposition im Rennen entscheidet. Am Sonntag, dem 28. September, fällt um 11:00 Uhr Ortszeit (04:00 Uhr deutscher Zeit) der Startschuss für das sechsstündige Rennen. Anschließend folgen die letzten Saisonauftritte in Barcelona und Monza, wo das Team 2022 debütierte. Erfolgreich.
Fortschritte im Bereich Hochgeschwindigkeit und Kurventechnik ermöglichen stressfreies Rennwochenende
Emmanuel Esnault hebt hervor, dass die Abstimmung von Motorkraft für hohe Geschwindigkeit und technisch anspruchsvollen Kurvenfahrten die Kernstrategie bei der Entwicklung des PEUGEOT 9X8 darstelle. Diese Ausrichtung ermögliche ein dynamisches Fahrverhalten, das sowohl auf langen Geraden als auch im Kurvengeschlängel überzeugt. Parallel dazu lobt Nick Cassidy die strukturierte Teamarbeit, die durch permanente Qualitätssicherung, iterative Komponententests und präzise Datenanalyse eine reibungslose Rennvorbereitung gewährleisten soll proaktive Risikobewertung und umfassende Verifizierungszyklen inklusive Simulationsläufen.
Auf dem Fuji International Speedway vereinen sich für den PEUGEOT 9X8 hohe Tempodisziplin und fahrerische Präzision: Die lange Gerade erlaubt maximale Beschleunigung, während kurvige Passagen exakte Fahrzeugkontrolle verlangen. Dank lokaler Erfahrungswerte seiner japanisch versierten Piloten und fortlaufender Optimierungen an Aerodynamik, Fahrwerk und Energiemanagement konnte das Team bisher ein Spitzenresultat in der WEC erzielen. Mit Blick auf Barcelona und Monza bleibt die Mission unverändert: Podestplätze erobern und ambitioniert die Erfolgsserie fortsetzen.

