Surfurlaub: Top-Spots für Anfänger

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Es sieht so einfach aus: Wenn Surfer scheinbar mühelos über die Wellen gleiten, lässt sich kaum erahnen, wieviel Kraft und Ausdauer notwendig ist, um sich auf dem Brett zu halten. Doch viele Spots eignen sich nicht nur für Fortgeschrittene, sondern auch für Anfänger, die ihre ersten Versuche wagen. Wo Anfänger gute Bedingungen finden, verrät dieser Artikel. Dabei spielt natürlich auch das Abendprogramm eine Rolle: Wer nach einem langen Strandtag Abwechslung braucht, kommt in vielen Top-Surfrevieren auf seine Kosten.

Die französische Atlantikküste: Treffpunkt internationaler Surfer

Der längste zusammenhängende Sandstrand Europas befindet sich nicht in Italien oder Spanien, sondern in Frankreich. Weil sich an der Hossegor zufällig auch eine große Unterwasserschlucht befindet, die für einmalige Wellen sorgt, haben Surfer dieses Gebiet längst für sich entdeckt. Hier finden nicht nur internationale Wettkämpfe statt, die für die nötige Inspiration sorgen, sondern der Surferort hält auch ein großes Angebot für Nachtschwärmer bereit: An den lauen Sommerabenden tummeln sich Hunderte Jugendliche auf den Strandpromenaden und lassen den Tag ausklingen. Auch die Bars sind voller Surfer, die sich von ihren Erlebnissen erzählen. Manchmal ist auch für Live-Musik gesorgt. So oder so: In Hossegor versammelt sich von Frühjahr bis Herbst die internationale Surfergemeinde, um gemeinsam ihrer Leidenschaft nachzugehen.

Wer es etwas ruhiger mag, sollte sich in Moilets Plage einquartieren. Nicht weit von Hossegor entfernt, bieten die Surfcamps in dem charmanten französischen Städtchen ebenfalls tolle Wellen. Die Beachbreaks sind auch für Anfänger geeignet. Darüber hinaus gibt es einige Bars, Restaurants und Discos, die Surfer gerne willkommen heißen.

Costa Rica: Lange Wellen & weiße Sandstrände

Wenn die internationale Surfergemeinde wieder aus Frankreich abreist, weil der Wind kälter und die Wellen kleiner werden, rückt ein anderer Spot ins Blickfeld der Wellenreiter. Costa Rica ist das ideale Ziel für alle, die zwischen Dezember und März nach perfekten Wellen suchen. Tamarindo ist ein besonders beliebter Surfspot des zentralamerikanischen Landes: Die konstanten Dünungswellen münden sanft in weißen Sandstränden, während verschiedene Point Breaks für Abwechslung sorgen. „Point Breaks“ heißen die Surfspots einer Bucht oder Landzunge, die besonders lange Wellen garantieren. Hier können auch Anfänger entspannt zum Strand surfen, wenn sie sich nach etwa 20 Stunden Unterricht über ihre ersten Fortschritte freuen.

Das Surfer-Mekka Australiens

Ein weiteres Surfer-Mekka befindet sich in Australien: Byron Bay, Ziel zahlreicher Rucksacktouristen, punktet mit kleinen, konstanten Wellen, die auch Anfängern eine Chance lassen. Neben weichem Sandstrand und tollen Beach Breaks finden Surfer hier auch viel Abwechslung. Weil dieser Küstenabschnitt regelmäßig von Buckelwalen passiert wird, haben Urlauber reichlich Gelegenheit, die beeindruckenden Meeresriesen zu beobachten.

Fazit: Achten Sie bei der Auswahl Ihres Surfspots einerseits auf gute, konstante Wellen sowie professionelle Surfschulen, andererseits auf ein buntes Freizeitprogramm. So haben Sie gute Bedingungen, um surfen zu lernen und gleichzeitig typisches Urlaubs-Flair zu genießen.


Bildnachweis: © shutterstock – Titelbild Kanchana P

Über Marius Beilhammer

Marius Beilhammer, Jahrgang 1969, studierte Journalismus in Bamberg. Er schreibt bereits viele Jahre für technische Fachmagazine, außerdem als freier Autor zu verschiedensten Markt- und Businessthemen. Als fränkische Frohnatur findet er bei seiner Arbeit stets die Balance zwischen Leichtigkeit und umfassendem Know-how durch seine ausgeprägte Affinität zur Technik.

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